Denken und die Augen schließen

Weinst du vor Glück oder weinst du vor Freude? Deine Augen Schmerzen und deine Beine ebenfalls. Du hast getanzt ohne zu verharren. Du bist dem Gefühl hinterhergejagt, dass du so sehr brauchst. Doch keine Bewegung, auch wenn sie doch so perfekt war, fängt ein, was einst war. Keine Gebete und keine Gedichte bringen dich zurück.

Hier und da tauchst du in die Gedanken, die dich sauer oder so unendlich traurig machen. Du verweilst in ihnen und gibst ihnen Macht.

Herausforderungen warten hinter jeder Straßenecke. Schenke diesem Wort glauben. Sie machen Angst. So viel Angst, dass die Überlegungen ein Feuer in deiner Seele entfacht. Doch nehme sie an, wie ein Geschenk. Wie den Augenblick, der nie vorüber geht. Wie der blaue Himmel und das blaue Meer. shadowWie die weißen Wolken und die gelben Schleifen im Haar des Mädchens, das so unerschütterlich lächelt. Nehme sie an, als seien sie schon längst dein und halte sie fest. Jedes Gefühl, dem du hinterher jagst, entkommt dir schneller als der Augenkontakt einer fremden Person. Jedes Gefühl, dass du versuchst in dir einzusperren, bricht dich ein klein bisschen mehr. Atme den Schmerz ein und das Glück aus. Nur so wirst du die Wahrheit verstehen.

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