Du bist die Kunst in deinem Kopf

Du bist die Kunst in deinem Kopf –
und doch hält dich etwas auf.
Die Welt um dich herum ist trist
drum streust du Glitzer drauf.

Aber auch, wenn alles glänzt und funkelt,
in deiner Brust sich dein Herz in Wahrheit verdunkelt.
Den dein Feind steht in der Ecke – er munkelt,
du seist so glücklich in deinem Palast,
seine Augen strahlen, wenn er den Marmor anfasst.
Und mit seinen Fingern über den goldenen Tellerrand streicht,
denkst du an vergangene Tage zurück – denn es war mal leicht
zu lachen, Grimassen zu machen, ein Feuer zu entfachen
in deinem Herzen, ohne den Besitzt von tausenden Sachen.

Nun stehst du in deinem Kleiderschrank,
hier sieht man keinen Fleck der Wand,
denn Klamotten hängen in allen Farben,
schon lange heilen sie deine Narben.

Ziehst du ein Kleid an, so denkst du an einen anderen Körper,
der sich langsam an deinen schmiegt,
bedingungslose Wärme, die dich langsam in deine Träume wiegt.
Und bindest du Schnürsenkel zu einer Schleife,
so riechst du den vergangenen Duft von Mamas Seife,
der ihre Haare umschließt,
wenn sie vor dir kniet,
und deine Schuhe zu zieht.

Ja, deine Ringe glitzern am Hellsten
und dein Auto fährt am Schnellsten,
doch Abends im Bett bist du allein
und alles was du dann willst,
ist Teil einer Familie zu sein.

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