Ich bin nur ich.

Bildschirmfoto 2018-02-07 um 22.19.30

Du und ich, wir waren zu wenig.
Du und ich, wir waren zu viel.
Du und ich, wir waren viel zu wenig oder wenig viel.

Es tut weh dich mal wieder, wieder zu sehen.
Der Wein auf deinen Lippen schreit nach Liebe.
Zärtlicher, unbeholfener Liebe.
Liebe, die du auf dem Weg nach oben verloren hast.
Stufen aus Gold, Gefühle der Last.
Die Liebe fiel dir aus der Tasche und purzelte hinunter auf Anhieb,
bis sie vor meinen Füßen liegen blieb.
Ich hob sie auf und legte sie in den Besteckkasten.
Und hörte aus der Ferne die Klaviertasten.
Deine Liebe wartete darauf von dir geholt zu werden.
Doch die Hoffnung trieb sie ins Verderben.
Jedes mal, wenn ich etwas kochte, lag sie da.

Liebe, Löffel, Gabel, Messer.

Doch du wusstest es nicht besser.
Jahre vergingen, ohne ein Wort.
Jahre vergingen, ohne dich an diesem Ort.
Nun stehst du vor mir. Ganz allein. Deine Lippen voller Rotwein.

Du hast kein Zuhause, du hast nur mich.
Doch ich bin kein Zuhause. Ich bin nur ich.

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