Lehre einem Traum was es bedeutet zu existieren

Wenn die funkelenden Sterne des Berliner Himmels und der klare Alkohol deines Drinks sich vermischen, so entsteht ein narkoseartiger Zustand, der die Gedanken deiner letzten Wochen zum explodieren bringt.
Sie fallen unaufhaltsam aus deinem Kopf und zerteilen sich auf dem dreckigen Boden dieser Bar – wie glitzerndes Konfetti.
Einige Barbesucher gucken ungläubig auf, aber der Mehrheit ist dein Zustand egal.
Hier in Berlin hat man schon so einiges gesehen.

Es gibt aber auch Menschen die dich verstehen, doch auch ihre Gedanken sinken, zerschmettert durch das unwahre Gemisch an konsumierten Substanzen, ebenfalls zu Boden.
Eure zerteilten Gedanken, vermischen sich mit angetrocknetem Bier,
Asche von unzähligen Zigaretten und dem Dreck der Straße,
der an den Schuhen der anderen in die vier Wände getragen wird,
in denen ihr seit Tagen verweilt.
Aber eure Gedanken vermischen sich auch miteinander.
Sie ergeben ein unglaublich wundervolles Zusammenspiel an Kreativität und Realität.
Ab und an leuchten sie auf, weil sie erkennen, dass sie nicht alleine sind.
Das Bier wird zu eurem Lebenselixier,
aber langsam fragst du dich: „Was mache ich hier?
Du möchtest nicht mehr in dieser Bar sein,
du möchtest verstehen wo das Glück hin ist,
das du einst gefunden hattest.

Ich sag dir wo es ist:
Es tanzt zwischen den Bäumen der Wälder dieser Welt.
Es atmet klare Luft und läuft barfuß über von Tau verzierte Wiesen.
Auch wenn du seit Wochen betäubt bist, möchte ich mit meinen Fingerspitzen über deine Haut streichen, um deinen Puls wieder zu erwecken.
Denn dein Leben wird nur von dir bestimmt.
Renne, wenn du es für richtig hältst.
Singe, wenn du es für richtig hältst.
Tanze, wenn du es für richtig hältst.
Liebe, wenn du es für richtig hältst.
Und gehe, wenn du es für richtig hältst.

Gehe lieber früher als später, denn nur so kannst du einem Traum lehren was es bedeutet zu existieren.

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