Regen

Es regnet in dieser dunklen Nacht.
Ein Gefühl von Wehmut über ihr wacht.
Sie zittert und verstummt, bis die ersten Sonnenstrahlen sich über den Asphalt ergießen. Es ist an der Zeit sein Herz nicht zu verschließen.
Die kleinen Häuser dieser Allee geben ihr ein Gefühl der Sicherheit,
hier kann ihr nichts passieren, denn das Böse macht an der Straßenkreuzung halt.
Sie sieht die Zweifel im Licht der Laterne stehen.
Die Zweifel gehen nicht einfach vorüber.
Ihre Seele hingegen wird immer trüber.
Ihre Augen werden leer, wenn sie versteht, das die Menschheit eigenständig wählt,
den Bach herunter zu gehen.
Denn das Trauma vergeht, aber die Schmerzen bleiben bestehen.
Die Angst in ihrem Gesicht, sie wird vom Herz erhört.
Sie strebt danach zu verlieren, was ihr niemals gehört.
Wenn du allein bist, dann bist du auch einsam.
Wir haben jetzt nichts mehr gemeinsam.
Du hast gewählt zu gehen, ich habe dich gelassen,
die Stunden vergehen, die Realität ist nicht zu erfassen.
Wieso haben wir uns nur dazu verleiten lassen?
Ich kämpfe mich gegen den Strom.
Wir werden nach und nach zu viele.
Wir rennen nach vorn,
hinter uns liegen die erhofften Ziele.
Die Tropfen prasseln auf den Boden,
es entsteht ein kleiner Bach,
ich bin nicht mehr müde,
seit Tagen bin ich wach.
Die Begegnung mit dir ist so schmerzhaft, das es uns zu Boden drückt.
Er für einen Moment in mein Sichtfeld rückt.
Die Luft wird knapp und wir sehen ein,
dass wir nur zusammen hätten überleben können.
In meinen Erinnerungen wird dein Gesicht ganz bleich.
Ich bin jetzt anders,
doch du, du bist noch gleich. raindrops-2

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