Du fehlst

Du fehlst, du fehlst, du fehlst.
Du fehlst jede Sekunde, die ich an dich denke
und du fehlst in jeder Sekunde die ich meiner Umwelt schenke.
Denn du fehlst.
Du hast ein Loch in meinem Leben hinterlassen
und wenn ich nicht aufpasse, ich kann es nicht fassen,
trete ich versehentlich in es hinein
und verschwinde für einige Sekunden.
Dann springen und rennen meine Gedanken umher.
Ich will, dass du bei mir bist, aber das geht nicht mehr.
Du fehlst, wenn ich mich im Spiegel betrachte.
Du fehlst, auch wenn ich den Schmerz nicht beachte,
du fehlst während ich diese Zeilen schreibe,
du fehlst während ich mein Herz antreibe,
doch bitte weiter zuschlagen.
Du fehlst wenn ich mir die Haare kämme,
du fehlst wenn ich zum Bus renne,
du fehlst so sehr, dass ich mich nicht mehr erkenne.
Morgen schon trennen uns viele tausend von Kilometer,
aber das Verlustgefühl bleibt nicht zurück und sagt „bis später“.
Es wird mich begleiten und auffressen.
Wie soll ich das vergessen?
Woran kann ich den Schmerz denn messen?
Du fehlst. Du fehlst. Du fehlst.
Die sagen immer Zeit heilt alle Wunden,
aber wie soll das gehen, wenn unsere Gedanken für immer die Welt umrunden?
Denn wir ließen sie frei,
siehst du – dahinten fliegen sie vorbei.
Sie werden uns immer umgeben,
wir werden immer weiter nach ihnen streben,
und du wirst mir nicht mehr vergeben,
damit muss ich jetzt leben.

Du fehlst.

dufehlst

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